Über uns
Das sind wir:
Seit dem 01.08.2003 gibt es unsere kleine Grundschule Gebrüder-Körting direkt am Bornumer Holz. Seit dem 19.08.2004 steht uns ein neuer Anbau mit vier Klassen und drei Gruppenräume zur Verfügung. Im älteren Schulgebäude haben wir vier Klassenräume, zu denen jeweils auch ein Gruppenraum gehört. Die Schule ist fast ausschließlich eingeschossig und damit behindertengerecht. Zurzeit kommen 176 Schülerinnen und Schüler zu uns, die von 13 Lehrerinnen und Lehrern in 8 Klassen unterrichtet werden. 5 pädagogische Mitarbeiterinnen vervollständigen das Team.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Integration lernschwacher Kinder. Wir haben in der Eingangsstufe zwei und im 4. Jahrgang eine Integrationsklasse eingerichtet. Dies bedeutet, dass stundenweise ein/e Sonderschulkollege/in die lernschwachen Kinder im Unterricht direkt unterstützen. Weiterhin gibt es eine schulergänzende Betreuungsmaßnahme, die vom Förderverein unserer Schule organisiert wird.
Zielvorstellungen
In unserer Schule werden Bedingungen geschaffen, Kinder und Jugendliche auch in ihrer Individualität zu erkennen, sie anzuerkennen und sie entsprechend zu fördern. Dies beinhaltet die Notwendigkeit einer frühzeitigen präventiven und stützenden Förderung der sozial benachteiligten und für die schulischen Anforderungen wenig vorbereiteten Kinder, sowie erweiterte Bildungs- und Fördermöglichkeiten für Kinder mit besonderen Begabungen. Gemeinsames Lernen sollte in einem größtmöglichen Maß verwirklicht werden, wobei Fördern ein integraler Bestandteil des Regelunterrichts ist. Jedes Kind hat einen individuellen Förderbedarf und jedes Kind hat einen Anspruch auf Förderung. Das gilt auch für die sogenannten Leistungsspitzen. Förderunterricht wird es also für leistungsschwache, Forderunterricht für leistungsstarke Schüler geben.
Die Einführung der Eingangsstufe ist somit die konsequente Zielverfolgung. Kernkompetenzen und Ziele müssen für die Grundschulzeit festgelegt werden und in individuellen Förderkonzepten mit dem 1. Schulbesuchsjahr beginnend von allen beteiligten Personen verbindlich formuliert werden. Die Individualisierung des Lernprozesses wird zum Prinzip.
Intensive Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Schulkindergärten:
Die Gebrüder-Körting-Schule hält engen Kontakt zu den Kindergärten im Stadtteil. Mit der Kindertagesstätte Petermannstraße wird bereits sehr intensiv zusammenarbeitet; Lern- oder Verhaltensprobleme können so frühzeitig erkannt werden. Schon im Kindergarten/ Schulkindergarten können betreuende Sonderpädagogen den Kontakt zu den Kindern aufnehmen – Gespräche mit den Eltern können geführt werden.
Für eine engere Zusammenarbeit mit den benachbarten Kindergärten Petermannstraße, Eichenfeldstraße und Janusz-Korczak werden neue Wege beschritten werden. Die Zeit des knappen Geldes verlangt eine enge Verzahnung der bis jetzt noch unterschiedlichen Systeme von Kindergarten und Grundschule. Es müssen Kooperationswege gefunden werden, die das Wohl und das Lernen des einzelnen Kindes in den Mittelpunkt rücken. Gewachsene Organisationsstrukturen der Finanzierung müssen auf den Prüfstand gestellt werden und nicht schon im Vorfeld als Argument für „Nichtmachbarkeit“ herangezogen werden. Über die Einführung des Brückenjahres laufen die ersten Gespräche. Ziel ist die Einführung zum Schuljahr 2008/2009.
Rahmenbedingungen
Der Schulbezirk
Das Einzugsgebiet der Grundschule Gebrüder-Körting-Schule besteht aus den Wohngebieten Körtingsdorf und dem Ostafrikaviertel. Während Körtingsdorf im Zuge des Wachtums der 1875 gegründeten Körting AG als Wohnsiedlung für die beschäftigten Arbeiter diente, wuchs ab 1960 das Ostafrikaviertel heran – ein fast nur mit Einfamilienhäusern bebautes Wohngebiet. Beide Wohngebiete werden durch eine Bahnlinie voneinander getrennt. Die meisten Familien des Ostafrikaviertel leben in geordneten sozialen Verhältnissen. In Körtingsdorf gibt es einige Straßenzüge, die von der Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover als sozialer Brennpunkt angesehen werden. In Körtingsdorf befindet sich außerdem ein saniertes Schlichtwohnungsgebiet.
Geburtswehen der neuen Grundschule in Badenstedt
Seit Jahren gab es, bedingt durch ein Neubauviertel und einen Generationenwechsel, steigende Schülerzahlen in Badenstedt. Die vierzügig geplante GS Friedrich-Ebert-Schule wurde seit langer Zeit fünf- bis sechszügig geführt. Mit unterschiedlichem Engagement gab es aus der Elternschaft Proteste und Aufforderungen an die Verantwortlichen, etwas gegen die durch das ständige Steigen der Schülerzahl hervorgerufene Raumnot der Schule zu tun. Nachdem bewiesen werden konnte, dass die Schülerzahlen in den nächsten Jahren nicht sinken werden und durch die sehr engagierte Arbeit der Schulelternvertretung, wurde im Jahre 2001 die Zusage zum Errichten einer zweiten Grundschule in Badenstedt getroffen.
Die Schule im Grünen:
Die Schule liegt direkt am Bornumer Holz, einem kleinen Stadtwäldchen. Eine große Spielfläche gehört zum Schulgelände. Sie wurde Ende 2006 umgestaltet. Ein großzügiges Klettergerüst, ein Fußballfeld, Sitzsteine, Sitzbänke, eine Lagerfeuerstelle und viele Bäume machen die Pausen nun noch reizvoller. In der Eingangsstufe hat jede Klasse einen eigenen Obstbaum. Kleine Gärten werden in eigener Regie in den nächsten Monaten gestaltet.
Am 4. Mai 2007 wird der Schulhof offiziell an die Kinder übergeben. Die Baukosten betrugen insgesamt 49000 €. Neben Mitteln vom Bezirksrat, Spenden der Volksbank Hannover, der Sparkasse Hannover, der Badenstädter Geschäftsleute, Sachspenden der Firmen famila und Bosch Autodienst, flossen alle Einnahmen aus dem Sponsorenlauf 2006 (ca. 3600€) in diese Maßnahme ein. An dieser Stelle sei allen, die uns unterstützt haben herzlichst gedankt.
Zusatzangebote:
Zeitungs-AG
Spiele-AG
Deutsch-Forder
Mathe-Forder (zurzeit vakant)
Hausaufgabenhilfe (organisiert vom Förderverein)
Computereinsatz
Neue Technologien sind ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Während bildungsorientierte Familien ihre Kinder schon früh an den PC mit all seinen Möglichkeiten heranführen, haben andere Kinder hier Nachteile, die sie bei dem ersten Kennenlernen des PC in der Förderstufe kaum noch ausgleichen können. Grundschulkinder müssen in den Schlüsselqualifikationen Kreativität, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Lese- und Sprachkompetenz, Selbstständigkeit, Medienkompetenz, sowie in der Fähigkeit zu vernetzendem Denken gefördert werden.
Technischer Ausgangspunkt dieser Ziele ist der Gedanke einer vernetzten Schule. Das Ziel, jeden Klassenraum und Gruppenraum, die Schülerbücherei und die Schulverwaltung in dieses Netz einzubeziehen, konnte mit Sponsoren und Elternhilfe verwirklicht werden.
Der pädagogische Ansatz basiert auf vier Grundgedanken:
- Einsatz der Neuen Technologien, um gezielt mit geeigneter Lernsoftware Schülergruppen zu fördern (Förderaspekt).
- Einsatz der Neuen Technologien als Schreib- und Gestaltungsmittel sowie als Mittel der Kommunikation mit anderen Schülern der eigenen Schule (Kreativitäts- , Kooperations- und Kommunikationsaspekt).
- Einsatz der Neuen Technologien als Schreib- und Gestaltungsmittel sowie als Mittel der Kommunikation mit Schülern anderer Schulen.
- Einsatz der Neuen Technologie als multimediale Infothek mit Zugriffmöglichkeiten auf elektronische Lexika und das Internet (Informationsaspekt).
Mit Hilfe spezieller Förderprogramme sollen lernschwache Kinder in Kleingruppen und während des Unterrichts im Rahmen der inneren Differenzierung gefördert werden.
Überdurchschnittlich interessierte Kinder oder Hochbegabte können individuell gefordert und ihrem Niveau entsprechend gefördert werden.
Die Kinder schreiben eigene Texte, sie fügen Bilder ein, indem sie selbst gemalte Bilder einscannen und in die Texte einbinden. Sie kommunizieren per E-Mail mit anderen Schulen.
Multimediale Nachschlagwerke (MS Encarta) stehen im schuleigenen Netz zur Verfügung. Von allen Rechnern – auch aus den Klassenräumen/Gruppenräumen – ist der Zugriff auf die Ressourcen des Intranets und des Internets möglich.






